der skorpion hat sich weder in der grösse geändert, gehäutet, noch junge bekommen.
angenehm als haustier ist, dass man es einfach zu hause lassen kann, auch wenn man 3 wochen auf urlaub ist. da mir das erklären mit dem füttern etc. gegenüber der blumengiessenden nachbarn dann doch zu kompliziert erschien, habe ich eine paar insekten auf einmal reingetan und noch mal anständig befeuchtet. hat prima geklappt.
aber nun ist auch langsam die haltezeit abgelaufen. wie gesagt, das tierchen kam ja ungewollt von Elba in die Alpen nach Tirol. am wochende geht es noch mal für 2 wochen an die Côte d'Azur. da es dort die selben skorpione gibt, werde ich es an einem küstenabschnitt aussetzten, der etwa der bucht entspricht, wo es ende april in Elba in unser gepäck gekraxelt war.
klar hat es spass gemacht, zumal es ja wirklich einfach ist (jedenfalls mit den kleinen mittelmeerskorpionen). aber als überzeugter zoo-gegner führe das tier es lieber wieder in die natur...
so, habe das tier vor ca. 2 wochen am ausgang einer schlucht im süden des Luberon-Massifs ausgesetzt. es ist dort zwar weniger feucht als am meer, aber es sollte nachts tau geben.
da keine peilsender in dem format gibt, wird man nicht erfahren was aus dem tier wurde...
Ein wahrer Held. So muss es sein, wenn man mit dem Tier "nix anfangen" kann. Aus der Natur unfreiwillig entnommen, der Natur freiwillig zurück gegeben.
An der Anzahl der Neider erkennt man seine Fähigkeiten Niveau ist keine Hautcreme aktuelle Abgabeliste: >>Skorpione<<
eine wichtige erkenntnis im nachhinein: das wildtier konnte (oder wollte) nicht aus dem kronkorken trinken. über einen mit wasser benetzen Stein fiel es aber immer wie wild her, egal welche tages- oder nachtzeit....
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft
Der Schlüssel zum Erfolg ist Geduld
Jeder ist seines Glückes Schmied
Nichts ist für die Ewigkeit/Lebe den Moment
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