Hi,
ich habe mich aus folgendem Grund hier angemeldet.
Ich habe seit ca. 6 Monaten einen P.Impearator (Adulter Wildfang) dem es auch prächtig ging (Temp. 25-28 °C LF bei 70-80%). Seit Montag bewegt er sich nur noch stundenweise und nur Zentimeter vorwärts und rückwärts oder liegt auf der selben Stelle und frisst nichts mehr. Das Metasoma liegt flach auf dem Boden und die Beine sind wie "verkrampft" an seinen Körper angelegt. Am Mittwoch habe ich Sein Habitat kontrolliert und festgestellt, dass die Wasserschale von einer silbrigen Milbenarmee bestetzt ist (um die 20 Parasiten) ich habe ihn natürlich sofort umgesetzt und das Habitat vollständig gereinigt bzw. das Substrat weggeworfen. In Quarantäne hat sich sein Zustand jetzt noch verschlechtert, er bewegt sich kaum noch. Ich habe ihn eben auf Parasiten kontrolliert aber keinerlei Milben bzw. Eier an ihm festgestellt. Mir viel auf, das sein Körper sehr weich ist, fast Schwammig, wobei ich nicht weis, ob das normal ist oder auf einen Parasitenbefall in seinem Körper hinweist, er hat aber keine Verletzungen durch die die Parasiten möglicherweise eindringen konnten.
Kennt jemand diese Symptome?
Wäre vllt auch eine Dehydrierung möglich?
Falls es keine Rettung mehr gibt und das sein Ende sein sollte, möchte ich es gerne beschleunigen, da er jetzt schon einige Zeit leidet. Wie stelle ich das am besten an?
so wie Du dein Tier beschreibst ist er wirklich kurz vor seinem Ende!
Metasoma flach ausgestreckt und Beine unter den Körper gezogen deutet auf sein baldiges ableben hin.
Du kannst natürlich noch versuchen ihn extra feucht zu halten, könnte mit viel viel Glück noch etwas helfen.
Wenn du sein ableben tatsächlich beschleunigen willst hilft nur das Gefrierfach.
glaube er ist tot. Die Kontrolle war scheinbar zu viel Stress....er rührt sich keinen Millimeter mehr. Bei der Kontrolle hat er noch seine Pedipalpen schützend vor sich gezogen, das macht er jetzt auch nicht mehr.
Ich werde ihn dennoch ins Gefrierfach legen um ganz sicher zu gehn.
Das Metasoma liegt flach auf dem Boden und die Beine sind wie "verkrampft" an seinen Körper angelegt.
Das ist wie Peter schon sagte ein sicheres Zeichen des baldigen Todes des Tieres.
Wenn du sagst du hast festgestellt es sind Milben im Terra wird das wahrscheinlich auch der Grund des versterbens sein.
Zitat von Cerberus
Am Mittwoch habe ich Sein Habitat kontrolliert und festgestellt, dass die Wasserschale von einer silbrigen Milbenarmee bestetzt ist (um die 20 Parasiten) ich habe ihn natürlich sofort umgesetzt und das Habitat vollständig gereinigt bzw.
Das könnten vllt Raubmilben sein, ein Foto würde vllt weiter helfen !
lg bruthus
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Am Mittwoch habe ich Sein Habitat kontrolliert und festgestellt, dass die Wasserschale von einer silbrigen Milbenarmee bestetzt ist (um die 20 Parasiten)
das waren keine Milben, das sind Springschwänze gewesen. Werden auch sehr gerne als Terrarienpolizei eingesetzt.
Also meine Vorredner haben schon viel gesagt. Ausgestrecktes Metasoma und Beine unter den Körper gezogen deuten auf das schlimmste hin. Du selbst wirst gar nicht Schuld sein. Bei adulten Wildfängen weiß man ja leider nie, wie alt sie tatsächlich schon sind, und ob sie vlt. sogar von irgendwelchen Krankheiten oder Parasiten befallen sind. Da ist es oft ein Glückspiel mit der Lebensdauer.
Am besten achtest du beim nächsten Kauf darauf, dass dein Tier nicht adult ist, oder was noch viel besser wäre, du kaufst es von einem Züchter. Da bekommt man normalerweiße die besten Tiere. Hier im Forum werden auf immer wieder NZ von Pandinus imperator angeboten.
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