Hinweis: In Erinnerung an den Verfasser dieses Beitrages - mrbuthidae, verstorben am 13.06.2010.
Er wird immer ein Teil unserer Forengemeinschaft bleiben. Ruhe in Frieden Danny.
also ich find unter 10€ nich viel für ne einweisung wie man sein Terrarientier zu halten hat. Wir, die Skorpione sammeln, könnten das wohl nicht machen, aber für uns sind soclhe Bücher auch nicht überwiegend gemacht.
@ Robert: das ist noch ein weiterer ungeklärter Punkt
...Da kann man sich übrigens beim Verlag "bedanken"!
da hast Du natürlich Recht, allerdings denke ich wenn der Autor was gesagt hätte und auf die Wichtigkeit dieses Titels hingewiesen hätte, würde der Verlag auch einlenken.
Die Autoren und der wissenschaftliche Name ist ja klein unter dem Trivialnamen zu sehen
Ich bin froh das sie nicht "Deathstalker" bzw. "Todesschleicher" drauf geschrieben haben. Denn es zählt ja bekanntlich die Auflage und mit so ner Schlagzeile / nem Slogan wäre die wahrscheinlich noch höher ausgefallen.
Die USA nennt ihn seit dem IRAK - Krieg nur noch so
An der Anzahl der Neider erkennt man seine Fähigkeiten Niveau ist keine Hautcreme aktuelle Abgabeliste: >>Skorpione<<
Hi,
der Trivialname im Titel ist massentauglicher und in bestimmt auch werbewirksamer.
In dem Fall geht auch “Leiurus quinquestriatus” etwas schwerer von der Zunge. Aber der wissenschaftliche Name ist ja, wenn auch kleiner, noch in der Unterzeile.
Man darf nicht vergessen, dass die Art für Art Bücher auschließlich für Neueinsteiger geschrieben sind, welche sich mal eben für unter 10,- EUR Ladenpreis einen Einblick verschaffen möchten. Und das gelingt sehr gut mit den knappen Heften!
Beide im Vergleich haben natürlich ähnliche weite Themen (Der Skorpion allgemein) die sich überschneiden. Aber es wird auch in jedem Buch noch mal ausschließlich auf die Gattung eingegangen.
Schnell zu lesen, gut und einfach erklärt, geringer Preis, fixer Überblick für Neueinsteiger.
Ich finde die sehr gut und würde die jedem Anfänger empfehlen.
@ Robert: andererseits ist es ein Witz, wie behende die Systematiker uns vorexerzieren dass sich taxonomische Bezeichnungen oft ändern, während verbreitete Trivialnamen lange gleich bleiben.
Selbst schuld, wer sich da an die Guten Sitten hält! Wissenschaftliche Bezeichnungen klingen obendrein manchmal nicht weniger trivial.
Hätten sie mal "Deathstalker" genommen, so wäre das Argument der reißerischen Aufmachung beim Verlag geblieben, aber so -nicht wirklich! Sie gehen dem Konflikt aus dem Weg und machen es sich einfach. "naturnahe Übersetzung" statt "naturgetreu und konsequent".
Wenigstens nannte der NTV ein Buch "Boa Constrictor" und machte explizit darauf aufmerksam, dass dieser lateinische Name geläufiger wäre, als ein deutscher.
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