Hallo an alle.
Ich habe jetzt seit ca. 2 Monaten einen P. Imperrator, welcher vor ca. 4 Wochen seine letzte Steppengrille verdrückt hat. Normalerweise hat er sonst pro Woche 2-3 Grillen gefressen (wie mir im "Fachhandel" empfohlen wurde). Darüber habe ich mir bisher noch keine großen Gedanken gemacht, da er ja bis zu 4 Monate ohne Nahrung auskommen kann.
Nun habe ich heute Vormittag gesehen, dass er in seiner Höhle direkt vor dem Eingang saß und alle 4 Beine der sichbaren Seite hoch gestreckt hatte und mit dieses zappelte. Es sah fast aus, als würde er in der Luft trampeln. Als ich abends nun wieder zuhause war, saß er wieder komplett versteckt in seiner Höhle. Nun meine Frage: Kann es sein, dass es sich häuten will? Aber geht das nicht normal schneller von statten? Ausserdem habe ich das Gefühl, dass die grauen Stellen (Fleisch des Skorpions?) zwischen den schwarzen Chitin-Platten größer geworden sind.
Vielleicht kann mir ja jemand hilfreiche Tipps geben, was das sein könnte.
Noch einige Eckdaten:
Sie ist ne NZ, ca. 2 Jahre alt, nicht adult
Becken 30x30x30
Luftfeuchtigkeit tagsüber zwischen 60% und 70%, nachts bei 80%
Temperatur tagsüber zwischen 26°C und 29°C, nachts um die 22°C
Bodensubstrat 9cm hoch, gepresste Kokosfaser
Darüber habe ich mir bisher noch keine großen Gedanken gemacht, da er ja bis zu 4 Monate ohne Nahrung auskommen kann.
Warum solltest du auch? Oder hast du etwa den Eindruck, dass 2-3 Futtertiere pro Woche wenig sind??
Zitat von ricamausi
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass die grauen Stellen (Fleisch des Skorpions?) zwischen den schwarzen Chitin-Platten größer geworden sind.
Das was du meinst ist eine Membran, kein Fleisch. Außeinanderstehende Tergiten sind ein gutes Zeichen für ein Annähern an eine Häutung (bei juvenilen Tieren). Mach ein Bild und man kann dir mehr sagen.
Anfangs fand ich es schon wenig, da im Handel wohl das doppelte gefüttert wurde. Aber nachdem ich mich hier im Forum eingelesen hatte war ich etwas schlauer.
Ein Futtertier alle 2-3 Wochen ist normales Futterpensum für adulte Tiere, bei juvenilen relativ frisch nach der Häutung sind auch 2 Tiere in der Woche okey, aber die Aufnahmebereitschaft nimmt da auch stark ab, je weiter das Tier der Häutung nahe kommt. Permanent 2-3 Futtertiere die Woche sind also zu viel.
Habe nun mal meine ersten Bilder hoch geladen. Bin mir aber inzwischen nicht mehr sicher ob sie überhaupt noch eine Häutung bekommt.
Sie hat seit gestern vormittag auch nicht mehr dieses "zappeln" gehabt. Dafür ist sie heute bei Dämmerlicht raus gekommen und hat gebuddelt wie ne Wilde. Das hat sie bisher auch noch nicht gemacht. Naja. mal abwarten. DSCF6027.JPG
Die Bilder sind leider alle nicht ganz so toll geworden, aber 2 hätte ich noch, die man einigermassen zeigen kann. Vielleicht ist darauf mehr zu erkennen.
Wenn sie mitten am Tag rauskommt würde ich mir mehr sorgen machen.
Sie sind ja auch nachtsktiv. Meine kommen max 30min bevor das Licht ausgeht raus. Das zeigt auch ihre gute innere Uhr.
P. Imperator sind geübte Tunnel gräber. In freier Natur buddel sie über 30cm Tief.
Das ist meistens ein Zeichen das sie sich eingewöhnt haben.
Normalerweise ist sie tagsüber auch nicht zu sehen. Da ich mir aber Sorgen um meine kleine Lady gemacht habe, habe ich heute morgen ihre Höhle hoch genommen um sie mal zu fotografieren da hier nach Fotos gefragt wurde.
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