Urodacus spec.:
Diese Gattung (Peters, 1861) verfügt über ein wenig erforschtes Gift, welches vor allem lokale Symptome zu verursachen scheint. Stiche der Gattung gelten in ihrer Wirkung als nicht systemisch und sind somit eher nicht von medizinischer Bedeutung. Nach einem Stich treten normalerweise eine leichte Schwellung, eine mittelstarke Rötung, ein mittelstarker Schmerz sowie eine leichte Pyrexie (Fiebererkrankung) auf. Eine spezielle Therapie ist nicht bekannt und für den Heilungsprozess an sich nicht notwendig. Eine reine Symptomenbekämpfung soll völlig ausreichend sein. Wie bei allen anderen Skorpiongattungen auch, sollte der Halter über eine Tetanusprophylaxe verfügen. Somit beugt man dem Wundstarrkrampf und einer potentiellen Blutvergiftung, welche durchaus auch tödlich enden kann, vor.
Für Urodacus spec. sind mir keine zuverlässigen LD50 – Werte bekannt.
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